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Tag der Stiftungen

Der Tag der Stiftungen soll das Wirken der Stiftungen in der Bevölkerung sichtbar machen. Bundesweit organisieren gemeinnützige Stiftungen zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen, in denen sie ihre Arbeit vorstellen. Der Tag der Stiftungen fand erstmals 2013 statt und wiederholt sich nun jährlich am 01. Oktober. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen setzt den Tag der Stiftungen als deutschen Beitrag zum European Day of Foundations and Donors um. Dieser wurde initiiert vom Donors and Foundation Networks in Europe (DAFNE), einem Zusammenschluss von 25 Stiftungsverbänden europäischer Länder. Mit 3.800 Mitgliedern ist der Bundesverband Deutscher Stiftungen der größte nationale Stiftungsverband in Europa. Die Ulmer Bürger Stiftung nutzt die Möglichkeit, im Rahmen des "Tags der Stiftungen" auf ihr Wirken aufmerksam zu machen.

Stiftungen in Deutschland

Aktuell gibt es in Deutschland 20.150 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts mit einem Vermögen von ca. 70 Milliarden Euro. Allein 2013 sind 638 neue Stiftungen hinzugekommen. Damit ist Deutschland eines der stiftungsreichsten Länder Europas. Mehr als die Hälfte der Stiftungen wurde seit der Jahrtausendwende errichtet. Davon wurden rund zwei Drittel von Privatpersonen ins Leben gerufen; weitere Stifter sind Unternehmen und die öffentliche Hand. Die meisten Stiftungen verfolgen soziale Zwecke (30 Prozent), viele Stiftungen sind in den Bereichen Bildung und Erziehung oder Kunst und Kultur tätig (jeweils 15 Prozent). Andere unterstützen Wissenschaft und Forschung (12 Prozent) oder engagieren sich für Projekte aus dem Bereich Umweltschutz (4 Prozent). Insgesamt verfolgen 95 Prozent der deutschen Stiftungen gemeinnützige Zwecke.

Stiftungsdichte in Großstädten

Der Stadtkreis Ulm liegt mit derzeit 63 rechtsfähigen Stiftungen des bürgerlichen Rechts bundesweit an 11. Stelle.

 

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